Entscheidungen – Decisions – Besluten

Manchmal ist es im Leben so, dass man nicht zufrieden ist. Dabei ist es eigentlich egal, ob man aus beruflichen oder privaten Gründen unzufrieden ist. In jedem Fall aber sollte man sich die Zeit nehmen und den Grund herausfinden, warum man unglücklich ist.


The happiest people don´t have the best of everything, they just make the best out of everything.

So nehme ich mir die Zeit und versuche zu ergründen, was gerade in meinem Leben und insbesondere in meinem Arbeitsleben nicht so beschaffen ist, damit ich glücklich und zufrieden sein kann. Sicherlich machen die glücklicheren Menschen mehr aus dem, was sie haben. So zuversichtlich diese Weisheit auch stimmt – in Gänze stimme ich mit Ihr nicht überein, denn das Nachdenken, das Hin- und Herwälzen von Erfahrungen und Umständen, ist doch mitunter einfach mühsam! Solange die eigenen Interessen deutlich im Vordergrund stehen und keine anderen Belange berücksichtigt werden müssen, kann es sich also auch um einen falschen Ansatz handeln, die eigene Situation zu verbessern.


Ob es besser wird, wenn es anders wird, weiß ich nicht. Dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll, ist gewiss.“ – Georg Christoph Lichtenberg

Die Worte dieses deutschen Naturwissenschaftlers (1742-1799) treffen es schon eher. Manchmal ist es einfach nicht zielführend, sich in den Gründen für das eigene Unwohlsein zu verlieren. Manchmal genügt einfach die Erkenntnis „So nicht!“.

Manch einer mag dieses Zitat und insbesondere die erste Hälfte vielleicht als demotivierend erachten. Ich hingegen finde den ersten Teil sehr wichtig, denn dieser baut die Spannung und die Energie auf, die man benötigt, um eine dringend nötige Änderung hervor zu rufen. Schließlich kann es, glaubt man Herrn Lichtenberg, nur dann besser werden. Ich jedenfalls glaube ihm, muss aber auch zugegeben, dass es sich um eine sehr pragmatische Herangehensweise handelt.
Doch ist es in vielen Fällen nicht genau dieser Pragmatismus, der uns fehlt? Der uns davon abhält, Neuland zu betreten und Dinge zu tun, die wir vorher nicht getan haben? Dinge, die die derzeitige verfahrene Situation vielleicht in eine geordnete Wohlfühlatmosphäre umwandeln? In unserer heutigen Gesellschaft braucht in meinen Augen jedenfalls niemand Angst davor zu haben zu verhungern, zu verdursten oder zu erfrieren. Es kann also nur die furchtlose Devise gelten „Runter vom Sofa! Rein ins Leben!“ Es kann nur besser werden.

Stay tuned
– Kaeptn Future –